In and Out – Hoover Dam & Route 66
März 25, 2008
Jeder kennt Las Vegas aus dem Fernsehen, ich soll es nun auch tatsächlich live kennen lernen, aber bis dahin wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Man sieht zwar die ersten Casinos schon vom Flughafen aus (schon als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin wurde ich von Einarmigen Banditen empfangen), jedoch bevor ich mich ins Getümmel stürze geht es erst einmal wieder raus aus der Stadt. Mitten in der Wüste Nevadas, an der Grenze zu Arizona ist mein erstes Ziel – der Hoover Dam. Jeder von uns der Golden Eye geschaut hat kennt ihn schon und nun war die Gelegenheit da ihn persönlich zu inspizieren. Nicht schlecht kann ich da nur sagen, es geht schon ganz schön tief runter, allerdings sieht er im Kino doch ein bisschen beeindruckender aus als in echt.
Mitten auf dem Damm verläuft dann übrigens auch die Staatsgrenze von Nevada und Arizona und ehe ich mich versah habe ich an einem Tag schon den dritten Staat betreten. Nachdem alle notwendigen Fotos geschossen waren konnte die Reise dann auch weiter gehen, denn wir sind ja hier schließlich nicht zum Spaß, sondern um uns die Gegend anzuschauen. Darum raus aus der brütenden Hitze, rein ins Auto und dann nichts wie los zur legendären Route 66. Leute, ihr könnt es euch nicht vorstellen es verstrich Meile, um Meile, um Meile und da war einfach nichts! Nur Wüste, alle Lichtjahre kam vielleicht einmal ein anderes Auto entgegen, aber das war es dann auch schon. Da ist wirklich tote Hose. Allerdings hätte ich mir statt dem Auto ein Motorrad gewünscht. Das wäre es doch gewesen, oder? Mit der Harley über die Route 66! Vielleicht beim nächsten Mal
Was für mich allerdings ebenfalls eine völlig neue Erfahrung war, ist dass man mitten auf der Straße stehen und Bilder machen kann, ohne das mit dem Leben bezahlen zu müssen. Echt der Wahnsinn. Neben uns fuhr parallel zeitweise noch ein Güterzug, der von sage und schreibe vier Lokomotiven angetrieben wurde und ordentlich lang war (leider war Wagons zählen aufgrund der Hügel zwischendurch nicht möglich).
Da es mittlerweile spät geworden war stand als nächstes die Suche nach einer Bleibe für die Nacht auf dem Plan. Nachdem auch das erfolgreich gemeistert war fehlte nur noch ein anständiges Abendessen um mich glücklich zu machen. Ich dachte mir nur, morgen wird ein anstrengender Tag, bestellst dir mal ein leckeres Rib Eye Steak. Auf meinem Teller gelandet ist dann aber tatsächlich ein 12 Oz T-Bone Steak! Allerdings musste selbst ich mich nach ca. ¾ geschlagen geben, aber lecker war’s!
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