Back to the roots
März 13, 2008
Halli hallo liebe Leser,
ja, was soll ich sagen, der Blog ist wieder da. Diesmal wird er euch auf dem Laufenden halten, was ich während meines dreiwöchigen Trips durch die USA so alles sehe und erlebe.
Die groben Stationen diesmal sind Boston/ Lawrence, San Francisco, Las Vegas und Los Angeles. In Boston bin ich immerhin gestern schon einmal gut angekommen. Aber am besten fange ich mal ganz am Anfang an.
Am Mittwoch, den 12.03.2008 um 06:00 Uhr ging die Reise von Mörlenbach los. Erstes Ziel: der Flughafen in Frankfurt (logisch, denn sonst kommt man hier ja nur schwerlich weg). Nach dem einchecken hatte ich noch genügend Zeit mir ausgiebig die Beine zu vertreten und den Flughafen unsicher zu machen. Gegen 09:30 Uhr wollte ich dann zum Gate marschieren, denn irgendwie habe ich immer das Glück, dass meine Flüge ganz hinten, wo sonst nichts mehr kommt abfliegen. Das war übrigens auch dieses Mal wieder so. Aber um an Gate 63A zu gelangen muss man erst einmal durch die Sicherheitskontrollen und ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, aber auch diesmal wurde ich von Kopf bis Fuß durchsucht und auch mein Handgepäck haben sie mir wieder mal komplett zerlegt. Aber gestern konnte mich einfach nichts aufhalten und irgendwann hatte ich mich dann tatsächlich bis in das Flugzeug durchgekämpft. Von mir aus hätte es dann losgehen können, jedoch hatte Flug LH422 leider etwas Verspätung (nein Dominik, das lag nicht am Fluglotsenstreik!). Als wir dann endlich gestartet waren hat es erst mal ordentlich gewackelt, denn es war doch ganz schön windig. Aber als wir erst mal über den Wolken angekommen waren schien die Sonne und das erste Urlaubsfeeling machte sich breit. Wir mussten diesmal etwas nördlicher als sonst fliegen (die Begründung konnte ich leider nicht richtig hören), aber leider konnte ich aufgrund der dichten Wolkendecke die Landschaft nicht sehen. Da das Entertainmentprogramm ebenfalls etwas zu wünschen übrig lies und ich auch einen sehr schweigsamen Sitznachbarn hatte habe ich mich dann für die Variante Augen zu und schlafen entschieden (was mit Sicherheit die beste Alternative war). Über dem Atlantik gab es dann zeitweise eine klare Sicht, was ich zuerst gar nicht bemerkt hatte, denn wir flogen über Eis (und das ist bekanntlich genauso weiß, wie die Wolken). Das war echt klasse und sah total toll aus. ![]()
Bei der Landung war es dann wieder etwas stürmisch, aber unser Kapitän hat das wirklich extrem gut gemacht und trotzdem eine butterweiche Landung hingelegt. Dann musste ich nur noch die letzten beiden Hürden überwinden, um endlich wirklich am Ziel angekommen zu sein. Die Einreise- und Zollkontrolle. Aber auch das war kein Problem (sie nehmen jetzt übrigens alle Fingerabdrücke und nicht mehr bloß die Zeigefinger) und ich war endlich wieder in Boston. Es war schon ein bisschen wie nach Hause kommen. Merkwürdig, oder? Ich jedenfalls hätte es nicht gedacht. Draußen hat auch schon Stephan auf mich gewartet und weiter ging die Reise erst zu ihm nach Andover um mein Gepäck abzuladen und dann nichts wie ab nach Lawrence ins Büro. Offensichtlich hatten Peter und Stephan absolut dicht gehalten, denn es schien keiner auch nur die geringste Ahnung zu haben, dass ich kommen würde. Der ein oder andere sah sogar aus, als hätte er ein Gespenst gesehen (hey klar, dass sieben Stunden Flug einen nicht unbedingt aussehen lassen wie nach einem einwöchigen Besuch auf einer Beauty-Farm, aber das es so schlimm ist…) Einen Kollegen habe ich besonders geschockt, er bekam für etwa 10 Minuten lediglich ein „I can’t belive it!“ raus (das dafür aber mehrfach). Es war einfach extrem schön alle wieder zu sehen und ein bisschen quatschen zu können.
Abends waren wir (also Peter, Pita, Christina und ich) dann noch bei Stephan zum Essen eingeladen. Es war extrem schön und kurzweilig (mit Magic Chocolate, gell Stephan?), aber um 22:00 Uhr local time habe dann doch schlapp gemacht und wollte einfach nur noch schlafen. Damit war Tag 1 für mich beendet.
Mittlerweile habe ich schon wieder ausgeschlafen und warte darauf, dass Peter auch aufwacht (der hat nämlich heute frei) und wir etwas die Gegend unsicher machen können.
Wäre ich zu Hause würde ich heute ganz groß den 19. Geburtstag meiner Schwester feiern. Also auch an dieser Stelle noch einmal HAPPY BIRTHDAY, Babe!
Oh, ich glaube hier tut sich was, also bis demnächst!
PS: Es ist übrigens tatsächlich ein wenig frisch hier (man könnte es a little chilly nennen) mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Es liegt auch tatsächlich noch ein wenig Schnee auf einigen Haufen, allerdings gab es seit meiner Ankunft noch keinen Schneesturm und das wird hoffentlich auch so bleiben (wobei es gestern tatsächlich einmal ganz kurz anfing zu schneien, aber nur für fünf Minuten).
Entry Filed under: USA 2008. .
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1.
Martin | März 14, 2008 at 3:55
Hi Miri,
ich hoffe, dir wird in deinen drei Wochen ein besseres Wetter beschert als hier bei uns im nassen, kalten Deutschland. Viel Spaß!
Martin
2.
Chris | März 14, 2008 at 3:59
Hi Miri,
ein bischen chillig – zum glück hab ich den letztes Mal verpasst … Grüße an Peter … und bis dann irgendwann wieder …