Bin wieder da!

Ich weiß nicht wie lange ich jetzt genau unterwegs bin, aber es ist lange. Am Sonntag Abend 19:30 Uhr ging die Reise in LA los. Von dort aus nach Atlanta, dann nach Boston und schließlich von Boston nach Frankfurt. Mittlerweile ist es Dienstag Morgen 8:00 Uhr und ich sitze im Zug. Wir sind gerade durch Heppenheim gefahren. Ich bin also fast am Ziel. Noch ein paar Minuten und ich darf wieder arbeiten!!! Ich glaube, die müssten mich erst mal wieder neu anlernen. Hab im Urlaub alles vergessen ;)

 

In diesem Sinne! Ich muss los. Weinheim ist die nächste Station J Have a good one!

Add comment April 1, 2008

LA – Wo die Reichen und Schönen wohnen (sollen)

Hey guys,

ich bin mittlerweile in LA gelandet. Na ja, in diesem Fall wohl eher angekommen. Ich habe nämlich von San Diego aus ausnahmsweise einmal nicht das Flugzeug genommen, sondern bin mit dem Pacific Surfliner die Küste hochgefahren. Nachdem Southwest Airlines ja so frei war mir mein Gepäck ins Hostel zu liefern stand ich aber vor der Abfahrt vor dem Problem, dass ich den ganzen Krempel diesmal alleine zum Bahnhof schleifen musste. Wirklich weit war es nicht, vielleicht 6 oder 7 Blocks – oder etwa 15 Minuten ohne verirren. Sollte also kein Problem sein, aber das Schicksal meinte es gut mit mir und so hat mir Chris aus dem Hostel angeboten mich mit seinem Rad schnell hinzufahren. Fahrrad, hallo? Ich habe einen Koffer dabei. Aber er ist stolzer Besitzer eines Vehikels, ich weiß leider gar nicht wie man die Teile nennt, es sah jedenfalls aus wie ein überdimensionales Dreirad. Eine sehr nette Geste wie ich finde *thumbs up*! Und die Fahrt war nicht nur viel besser als laufen, sondern auch einfach schön.

Als ich dann sage und schreibe 30 Minuten vor Abfahrt (bitte lobt mich an dieser Stelle) am Bahnhof ankam traute ich meinen Augen kaum. Da war eine Schlange vor dem Zug, die war gut 150 Meter lang. Das kann ja eigentlich nicht sein oder??? Es stellte sich dann nach und nach heraus, dass es sich nicht um einen Fehler sondern die Realität handelte, aber ganz ehrlich, das hätte nicht sein müssen. Die haben da einen Aufstand wie am Flughafen gemacht mit Absperrung, Passkontrolle und was weiß ich noch allem. Das einzige was sie ausgelassen haben war Röntgen des Gepäcks und die Sicherheitskontrolle. Crazy kann ich da nur sagen. Aber das Beste kam erst noch. Wenn man schon so einen Zirkus veranstaltet, dann muss es sich doch bei dem Zug um etwas Besonderes handeln, oder? So habe ich zumindest geschlussfolgert. Ich bin also mindestens von ICE- oder TGV-Standard ausgegangen, aber weit gefehlt. Das Ding fuhr nicht einmal so schnell wie die Regionalbahn von Mörlenbach nach Weinheim und hielt an jeder Milchkanne an. Unbelievable! Da könnte ein bisschen deutsche Effektivität nicht schaden, denn dann hätte der fast dreistündige Trip maximal 60 Minuten gedauert. ;) Aber was soll’s. Warum hetzen? Ich habe doch Urlaub und der Ausblick aufs Meer war wirklich sagenhaft!

In Los Angeles wurde ich dann am Bahnhof auch schon von einem Freund in Empfang genommen, der mich gleich zum Hostel gebracht hat. Nach dem einchecken sind wir dann noch einmal losgezogen um einen Happen zu essen. Pink Tacco hieß das Restaurant und das war echt einmalig. So was hatte ich noch nie gesehen. Schön und gut war’s und viel zu erzählen gab es natürlich auch.

Am Freitag habe ich dann an einer vom Hostel organisierten Tour durch BeverlyHills und Bel-Air teilgenommen. Als ich meinen Namen auf die Liste gesetzt habe wusste ich noch nicht was mich erwartet. Ich dachte die zeigen uns ein bisschen die Stadt. Haben sie ja gewissermaßen auch, aber eigentlich wollte ich nicht so genau wissen wo Denny DeVito und dieser Playboy-Fuzzi wohnen (um nur einmal zwei zu nennen). Ich war also auf so einer Wo-Wohnen-die-Promis-Tour gelandet… Nice! Während wir da so durch diese Nachbarschaften liefen habe ich dann festgestellt, dass ich gnadenlos schlecht informiert bin! Gibt es doch ganz klare Anzeichen, dass George Clooney schwul ist und Tom Cruise mit seiner Kathy Holmes einen Vertrag über 10 Jahre Ehe geschlossen hat und das gemeinsame Kind eigentlich vom Scientology-Oberhäuptling gezeugt wurde und nicht von Tommy-Boy selbst (sieht es doch aus wie die Mama, hat aber doch so gar nichts mit dem Papa gemein). HILFE!!! In Sachen Gossip bin ich jetzt auf jeden Fall auf dem neuesten Stand! Abends sind wir dann nach Santa Monica zum Pier gefahren. Sensationell sage ich euch. Der Strand ist einfach der Wahnsinn und dann wurde es auch noch langsam dunkel. Es war echt extrem schön anzusehen. Um 23 Uhr haben wir dann aber schlapp gemacht und sind nach Hause gegangen (es wurde doch auch ein bisschen frisch), schließlich wollten wir auch für Samstag wieder fit sein. Es stand Kultur auf dem Programm (wenn man da nicht ausgeschlafen hat… Ihr könnt euch ausmalen was für Gefahren da bestehen ;) ). Wir wollten ursprünglich ins Getty-Museum. Dort angekommen mussten wir aber feststellen, dass es total überlaufen war und so haben wir beschlossen das ganze zu verschieben und stattdessen Venice-Beach zu „besichtigen“. Es war definitiv eine gute Entscheidung. Das Wetter war toll und auf der Promenade waren etliche Straßenkünstler zu Gange. Es war also ein sehr buntes Treiben und ich wusste gar nicht wo ich hingucken sollte. Anschließend habe ich zufällig das Hollywood-Sign auf einem Hügel entdeckt und so haben wir spontan beschlossen das ganze mal aus der Nähe betrachten zu wollen. Das es in einer mehrstündigen Wanderung endet war wohl am Fuß des Hügels noch keinem klar, aber es hat sich gelohnt. Nicht nur des Schildes wegen, sondern auch weil man von da oben einen tollen Blick über LA hat. Das war auf jeden Fall wieder mal ein Wow-Erlebnis. Da leider nur ich Urlaub hatte stand für meinen Reisführer dann erst einmal etwas arbeiten auf der Tagesordnung. Ich habe die Zeit genutzt und habe mal meine Wäsche gewaschen. Nach fast drei Wochen quer durchs Land war das einfach mal nötig und es tat auch ganz gut nicht laufen zu müssen. Abends recht spät sind wir dann noch ins Kino gegangen. Habt ihr schon einmal von dem Film „Stop-Loss“ gehört? Ich weiß nicht ob der bei uns überhaupt gezeigt werden wird. Jedenfalls haben sie die Geschichte von einigen Soldaten die aus dem Irak zurück kamen erzählt. Depressing. Mehr fiel mir dazu nicht ein. Es ist echt bitter, aber ich glaube es ist wichtig, dass die Geschichte einmal erzählt wurde.

 

Für alle die fleißig mitgezählt haben, ja, genau richtig mittlerweile sind wir bei Sonntag angekommen. Und was sagt uns das? Sonntag sucks! Das bedeutete nämlich, dass ich mich an den Flughafen begeben musste, aber vorher musste ich mich erst einmal noch bis 15 Uhr alleine beschäftigen, da mein Tour guide ins Büro beordert wurde. Da ich ja direkt in Hollywood wohnte dachte ich mir, ich schaue mir mal das nahe liegendste an und so habe ich mich (ohne Frühstück, denn der Pfannkuchenteig war leer [Thank god it’s over. Ich kann keine Pancakes mehr sehen!]) auf den Weg zum Walk of Fame gemacht. Auf dem Weg dorthin bin ich allerdings aber erst einmal über einen Markt gestolpert, den ich bevor es weitergehen konnte genauer unter die Lupe genommen habe. Anschließend bin ich dann über den Walk of Fame geschlendert. Es ist wirklich unglaublich wer alles einen Stern hat. Das geht von Bugs Bunny, über Sigfried & Roy, zu den Simpsons. Dann sind da noch David Hasselhoff, Alfred Hitchkock, Jonny Depp, die Beatles und was weiß ich noch wer. Es ist also wirklich alles vertreten. Auf dem Rückweg bin ich dann noch am Kodak-Theater vorbeigekommen. Das war wie im Zirkus. Mir kamen Shrek und Elvis entgegen, Darth Vader war auch da (der war kleiner als ich!), Capitain Jack Sparrow hat Anstalten gemacht mich zu erschießen, aber Snoopy hat interveniert. :) Es war echt verrückt. Mittags sind wir dann noch nach San Pedro Hafen gefahren, haben dann noch die Queen Mary angeschaut und zum Abschluss haben wir dann noch einen Abstecher nach Long Beach gemacht. Ich liebe das Meer und den Strand einfach!

 

Leider war es dann wirklich an der Zeit an den Flughafen zu gehen und wieder in den Flieger zu steigen.

Das war es also mit Califonien für mich. Es war einfach super. Ich glaube etwas Besseres als diesen Spontantrip hätte ich mir nicht einfallen lassen können. Ich hatte so viel Spaß und habe so viel Neues  gesehen. Einfach ein Traum und es war so schön warm und sonnig *schwärm*!

Add comment April 1, 2008

Whale Watching und andere Extremsportarten

Hey Leute,

das Hostel sah nicht nur viel versprechend aus, sondern es ist auch einfach super hier!!! Am Tag meiner Ankunft sind wir ja abends gleich alle zusammen in eine Bar gegangen und es war echt total super! Margherita und Taco Freunde, da müsst ihr Dienstags auch mal hin ;)

Anyway, es war auf jeden Fall schön und spät, aber am nächsten Morgen wurde trotzdem nicht rumgememmt, sondern schön brav um acht Uhr aufgestanden (zugegeben, dass war keine Absicht, aber da mein Zimmer direkt an der Straße ist und hier einiges durch brettert hat es sich halt so ergeben). Zum Frühstück gab es dann Pancakes (sehe ich aus, als hätte ich Küchenkoryphäe so etwas schon einmal gemacht? Klares nein.). Also war das mit dem Frühstück nicht so einfach, aber am Ende hat es dann doch noch geklappt. Ganz im Gegensatz zu heute morgen, wo mein Küchenhandschuh plötzlich anfing zu brennen, aber das nur am Rande. Anschließend wollte ich mich eigentlich aufmachen, um die Stadt zu erkunden, aber es kam alles ein bisschen anders. Zusammen mit einem Mädel, dass ich hier am Vorabend kennen gelernt hatte, beschloss ich statt ewiges durch die Stadt laufen zum Whale watching zu gehen. Schließlich ist die Saison fast um und wann hat man schon einmal die Möglichkeit einen Wal zu sehen? Es sollte am frühen Nachmittag losgehen und da bis dahin noch ein wenig Zeit war sind wir noch nach Little Italy gewandert, haben uns dort ein wenig umgeschaut und zu Mittag gegessen. Um 13:30 Uhr ging unser Boots-Trip dann endlich los. Wir haben Seelöwen gesehen, die total faul auf diesen Bojen rum gehangen und sich gesonnt haben, Delphine sind neben unserem Boot her geschwommen und haben sich eine gute Zeit gemacht und dann waren da natürlich die Grauwale. Die sind doch ziemlich groß (surprise)… Es war schon beeindruckend. Sie reisen zwar nur mit einer Geschwindigkeit von 4 mph, legen jedoch jedes Jahr 12.000 Meilen zurück um von Mexico nach Alaska zu kommen und umgekehrt. So schön die Wale aber auch waren. Die Delphine haben ihnen die Show gestohlen und waren definitiv interessanter zu betrachten. Sorry guys, but that’s the truth.

 

Wir sind dann abends irgendwann wieder total groggy im Hostel eingelaufen und daher habe ich für mich den eigentlich geplanten Pub Crawl ausfallen lassen. Reisen ist anstrengend ;)

 

Jetzt muss ich aber auch schon wieder los. Zimmer räumen, dann habe ich noch bis 15 Uhr Zeit mir die Stadt anzuschauen (das wird reichen. Ist ja nicht so riesig) und dann geht es auch schon wieder ab nach Los Angeles.

 

Have a good one!

Add comment März 27, 2008

San Diego…

… soll eine der schönsten Städte in den USA sein. Das klingt doch sehr verheißungsvoll. Was ich bislang gesehen habe (auch wenn das nur auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel war) hat mir sehr gut gefallen. Auch die Leute hier scheinen echt extrem nett zu sein. Im Bus hat kam eine ältere Frau auf mich zu und meinte ich sollte mit ihr an ihrer Haltestelle aussteigen, sie würde mir eine Abkürzung durch das berühmte Horton Plaza zu meinem Hostel zeigen. Cool, oder? Und da hier scheinbar alles recht nahe beieinander liegt ist die Distanz auch mit Gepäck leicht zurückzulegen. Gepäck ist übrigens mein Stichwort. Ich hatte nämlich heute außer meinem Rucksack keins. Aus Schlepp-Sicht tolle Neuigkeiten, in jeder anderen eine dumme Sache. Da habe ich schon super früh eingecheckt, sodass sie meinen Koffer sogar schon mit zwei früheren Flügen mitschicken hätten können, aber das war wohl nix. Na ja, irgendwann hat es ja mal passieren müssen. Bei der Rumfliegerei in der letzten Zeit war es wohl einfach unausweichlich. Hätte ich auf meine Mutter gehört, dann hätte ich jetzt gar kein Problem, dann hätte ich nämlich meinen Trolley im Handgepäck gehabt und dort alles was man für eine Nacht so braucht verstaut. So, who cares? Leider steht der Trolley aber aus Logistikgründen fertig gepackt in Haverhill und wartet darauf von mir in Boston für den finalen Trip nach Deutschland in Empfang genommen zu werden. Ich reise also mit leichtem Handgepäck, oder sollte ich lieber sagen mit extrem leichtem Handgepäck? Denn in meinem Rucksack sind lediglich mit Reisepass, Geldbeutel, Laptop, Buch und einer Jacke falls es im Flugzeug kalt wird. Ja und so kann ich meine Besitztümer an einer Hand abzählen. Am Southwest Schalter sagte man mir jedoch, dass die Chancen den Koffer heute noch zu bekommen recht gut ständen, auch wenn er wohl erst mal in eine andere Stadt, oh sorry nein, ich korrigiere: verspätet ist. Let’s hope for the best. Immerhin musste ich das Ding nicht schleppen, sondern bekomme es direkt ins Hostel zugestellt, wenn es denn dann in San Diego angekommen ist…

 

Aber sonst ist alles super. Das Hostel scheint echt große Klasse zu sein (#1 im Lonely Planet). Die location im Gaslamp Quarter ist schon mal große Klasse, aber auch das Hostel selbst ist super. Die Räume sind total cool eingereichtet, alles ist extrem sauber, die Leute sind cool und es wird dafür gesorgt, dass man schnell Anschluss findet. Was will man mehr? In 30 Minuten geht es auch schon los Tortillas essen und Margaritas trinken alles je nur $2. Pretty good deal, huh? Normalerweise würde ich jetzt sagen, okay, ich geh mich dann mal fertig machen, aber das entfällt heute wohl ;) Stattdessen werde ich wohl mal den morgigen Tag planen. Mal schauen was man hier so alles anstellen kann. Wahrscheinlich werde ich erst einmal durch die Stadt wandern, aber vielleicht haben die hier ja auch Fahrräder… Das wäre natürlich cool. Langweilig wird es mir sicher nicht.

Add comment März 25, 2008

Viva Las Vegas!

Hey guys, it’s me again. I am back! Also wieder raus aus der Wüste at least kind of…

Ja, endlich ist es so weit. Ich bin in Las Vegas! Wir sind auf dem Weg hier her noch durch eine echte Geisterstadt gefahren, es ist echt der Wahnsinn wie und wo manche Leute wohnen… Egal, eigentlich wollten wir auf dem Weg hierher noch zu dieser tollen Aussichtsplattform die es am Grand Canyon gibt. Nach kurzer Recherche haben wir diese Idee allerdings wieder verworfen. Gutes deutsches Panzerglas hin oder her, die Eintrittspreise verschlagen einem die Sprache! Da hilft auch der angeblich echte Indianer zur Begrüßung nicht mehr. Also ging es gleich nach Vegas (es gibt schließlich schlimmeres).

 

Crazy City! Das ist echt ein einziger, riesiger Zirkus. Mitten in der Wüste, umgeben von nichts als Steinen stehen ich weiß nicht wie viele Casinos dicht an dicht. Nach unserer Ankunft in der Stadt haben wir erst einmal unsere Sachen ins Hotel gebracht. Wir sollten die Nacht im „Excalibur“ verbringen. Die Hütte sah echt aus wie ein Schloss aus Alice im Wunderland. Total verrückt. Wir haben übrigens im 27. Stock von Tower II gewohnt, da die Fenster allerdings nicht zu öffnen waren konnte ich leider nicht Rapunzel spielen ;)

 

Anyway, wir haben uns auf jeden Fall gleich auf die Socken gemacht um den Las Vegas Blvd, besser bekannt als „the Strip“, zu inspizieren. Nach gut sechs Stunden waren wir noch nicht einmal annähernd in allen Casinos gewesen, aber irgendwann haben auch einfach die Füße gestreikt. Allerdings habe ich meinen Favorite gefunden: das „Mandalay Bay“ (das auch das „Four Seasons“ beherbergt. Très chic!). Die haben in der Mitte sogar einen eigenen Strand, der von außen echt hip aussah. Wie bereits erwähnt wir sind durch einige Casinos durchgelaufen. Die Bereiche in denen man zocken kann sind echt riesig (genau wie die Hotels selbst, da kann man sich locker verirren). Was man allerdings auf keinen Fall verpassen sollte ist die Versenkung des Piratenschiffs vor dem „Treasure Island“ und natürlich die Wasserspiele am „Bellagio“. Super essen kann man im „MGM Grand“ bei Diego :) Ich weiß nicht, ob ich es erwähnen muss, aber jeder Zocker sollte hier einmal in seinem Leben gewesen sein. Hier kommt die Spielernatur auf jeden Fall auf ihre Kosten! Da gambling hier ein absolutes Muss ist habe ich im „Mirage“ auch ein wenig gezockt… und leider verloren :( Bad luck.

 

Leider ist mein Besuch in der Wüste schon wieder vorbei. Es wurde bewölkt, da habe ich mir gedacht das muss ich mir nicht geben und fliege mal schnell an die Küste nach San Diego. Okay, das war ein kleiner Scherz, aber das mit den Wolken und San Diego stimmte :)

 

Also macht’s gut, das nächste Mal melde ich mich dann wieder vom Strand aus!

1 comment März 25, 2008

Grand Canyon

Nach einer Nacht im Nirgendwo ging die Reise weiter zum eigentlichen Ziel, dem Grand Canyon National Park, genauer gesagt zum South Rim des Grand Canyon (North Rim ist bis Anfang Mai gesperrt – im Nachhinein kann ich mir auch gut vorstellen warum). Ich war ja auf einiges gefasst (nach dem Niagara Falls Desaster des letzten Jahres hatte ich meine Erwartungen weit zurück geschraubt), doch was ich da sehen durfte war der pure Wahnsinn! Den Namen Grand Canyon hat er jedenfalls zu Recht, denn er ist riesig (und zwar nicht nur breit, sondern auch tief)!!! Zuerst haben wir das Ganze mal von oben betrachtet und der Blick war wirklich atemberaubend! Ich weiß wirklich nicht wie ich es beschreiben soll, ich glaube das ist etwas was man selbst erleben muss. Wie immer hatten wir auch mit dem Wetter Glück und da nur oben stehen langweilig ist haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in den Canyon gemacht. Nothing’s better than a real good hike… Theoretisch ja, wenn da nicht wieder dieses große ABER wäre… Die ersten 500 Meter waren total überladen. Wie ätzend ist das denn, ich wollte doch wandern und mit dem Schuhwerk einiger war auch klar, dass die im Weiteren Verlauf nicht schneller würden. Da ging es kaum vorwärts, außerdem will ich zu bedenken geben, dass erst März ist. Trotz T-Shirt-Wetter in einigen Teilen Californiens scheint der Grand Canyon sein ganz eigenes Klima zu haben. Diese Tatsache hatte leider auch ich bis dahin außer Acht gelassen, was im Nachhinein betrachtet dumm war, schließlich arbeite ich für den Hersteller der berühmten nora® Spikys und die wären bitter nötig gewesen. Der ganze Pfad (und es war wirklich nicht mehr als ein Pfad, ohne Geländer oder sonstigen Schnickschnack gegen Runterfallen) war nämlich noch völlig vereist. Nice! Wir hatten also definitiv nicht das richtige Equipment dabei. Am Rand lag auch immer mal wieder ordentlich Schnee und es herrschte offensichtlich extrem „eingeschränkter Winterdienst“ (außer großzügig verteilten Hinterlassenschaften der Mulis nämlich nix). Es gab zwar immer mal wieder sonnige Abschnitte wo das Eis schon weg getaut war, aber die waren selten und kurz. Es ging also nur sehr langsam, schleppend und mit großer Vorsicht voran. Nach etwa 2 Stunden kamen wir dann auf einem Plateau an von dem aus man einen super Blick hatten. Ich wäre ja gerne noch etwas weiter gewandert, schließlich hatten wir gerade die Schneegrenze hinter uns gelassen und damit wäre der Rest des Weges auch eisfrei gewesen, aber es war ja kaum abschätzbar wie lange wir nach oben brauchen würden. Übrigens, bis zu dem Plateau waren es zwar nur ein paar Meilen, jedoch von den Massen, durch die wir uns oben noch quälen mussten waren ca. 95% schon längst ausgestiegen, sodass es dort extrem ruhig war und man nur von extrem zutraulichen und unverschämten Eichhörnchen belästigt wurde. Wie gesagt, es war zwar etwas unbefriedigend, aber wir haben dann entschieden wieder raus zu klettern. Normalerweise sagt man 1/3 der Zeit für den Abstieg, 2/3 für den Aufstieg. Na, dass konnte ja heiter werden etwas über drei Stunden nach oben? Das hörte sich nach wenig Spaß an. Die Realität sah aber wieder einmal anders aus und so waren wir nach 40 MINUTEN (!) schon wieder oben. That sucks! Aber es hätte schließlich ja auch anders kommen können. Und schön war es trotzdem. Sollte sich also jemand dazu entschließen im März oder noch früher in der Saison in den Grand Canyon wandern zu wollen: packt das entsprechende Equipment ein, sonst habt ihr keinen Spaß. Noch einen kleinen Tipp zum Schluss. Beobachtungen ergaben, dass es ratsam ist entweder zu laufen ODER zu schauen, fotografieren, essen, quatschen etc. Die UND-Variante endete meistens recht unsanft auf dem Allerwertesten (wenn man Glück hatte). Also für alle Multi-Task erfahrenen Frauen eine gute Gelegenheit sich mal in die Haut eines Mannes versetzen zu können *just kidding*

Nachdem der Aufstieg so schnell ging haben wir uns dazu entschlossen noch einen Pfad am oberen Rand des Canyon in Angriff zu nehmen und auf unserem Weg haben wir dann sogar den Colorado River gesehen. Ein reißender Strom sieht anders aus, aber das hängt wohl mit dem Hoover Dam zusammen. Trotz aller Widrigkeiten die zu überwinden waren ist der Grand Canyon einen Besuch auf jeden Fall wert. Es ist wirklich ein Naturspektakel der Extraklasse (hier gibt es sogar Kondore!). Wenn ich noch einmal herkommen sollte, dann nur mit Rucksack und ordentlicher Ausrüstung, sodass man wirklich einmal tiefer hineinwandern kann und dann einfach unten in einer der Hütten übernachtet.

 

Ziemlich groggy und nicht bereit einen weiteren Schritt zu gehen sind wir dann am späten Nachmittag wieder am Auto angekommen und haben uns gleich auf dem Weg nach Kingman aufgemacht, wo wir übernachten wollten.

Add comment März 25, 2008

In and Out – Hoover Dam & Route 66

Jeder kennt Las Vegas aus dem Fernsehen, ich soll es nun auch tatsächlich live kennen lernen, aber bis dahin wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Man sieht zwar die ersten Casinos schon vom Flughafen aus (schon als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin wurde ich von Einarmigen Banditen empfangen), jedoch bevor ich mich ins Getümmel stürze geht es erst einmal wieder raus aus der Stadt. Mitten in der Wüste Nevadas, an der Grenze zu Arizona ist mein erstes Ziel – der Hoover Dam. Jeder von uns der Golden Eye geschaut hat kennt ihn schon und nun war die Gelegenheit da ihn persönlich zu inspizieren. Nicht schlecht kann ich da nur sagen, es geht schon ganz schön tief runter, allerdings sieht er im Kino doch ein bisschen beeindruckender aus als in echt. ;)

Mitten auf dem Damm verläuft dann übrigens auch die Staatsgrenze von Nevada und Arizona und ehe ich mich versah habe ich an einem Tag schon den dritten Staat betreten. Nachdem alle notwendigen Fotos geschossen waren konnte die Reise dann auch weiter gehen, denn wir sind ja hier schließlich nicht zum Spaß, sondern um uns die Gegend anzuschauen. Darum raus aus der brütenden Hitze, rein ins Auto und dann nichts wie los zur legendären Route 66. Leute, ihr könnt es euch nicht vorstellen es verstrich Meile, um Meile, um Meile und da war einfach nichts! Nur Wüste, alle Lichtjahre kam vielleicht einmal ein anderes Auto entgegen, aber das war es dann auch schon. Da ist wirklich tote Hose. Allerdings hätte ich mir statt dem Auto ein Motorrad gewünscht. Das wäre es doch gewesen, oder? Mit der Harley über die Route 66! Vielleicht beim nächsten Mal :) Was für mich allerdings ebenfalls eine völlig neue Erfahrung war, ist dass man mitten auf der Straße stehen und Bilder machen kann, ohne das mit dem Leben bezahlen zu müssen. Echt der Wahnsinn. Neben uns fuhr parallel zeitweise noch ein Güterzug, der von sage und schreibe vier Lokomotiven angetrieben wurde und ordentlich lang war (leider war Wagons zählen aufgrund der Hügel zwischendurch nicht möglich).

Da es mittlerweile spät geworden war stand als nächstes die Suche nach einer Bleibe für die Nacht auf dem Plan. Nachdem auch das erfolgreich gemeistert war fehlte nur noch ein anständiges Abendessen um mich glücklich zu machen. Ich dachte mir nur, morgen wird ein anstrengender Tag, bestellst dir mal ein leckeres Rib Eye Steak. Auf meinem Teller gelandet ist dann aber tatsächlich ein 12 Oz T-Bone Steak! Allerdings musste selbst ich mich nach ca. ¾ geschlagen geben, aber lecker war’s!

Add comment März 25, 2008

Here I go again

Nach einer extrem schlechten Nacht (ich war, dank einer EXTREM laut atmenden Zimmergenossin ungefähr alle 90 Minuten einmal wach. Ich glaube in der Nacht wurde ein Großteil des Regenwaldes unwiederbringlich zerstört). Um 5 Uhr wurde es mir dann einfach zu bunt und ich bin aufgestanden und erst einmal unter die Dusche gewandert, um die Augen aufzubekommen. Leider gab es um die Uhrzeit mysteriöser Weise noch kein warmes Wasser… Na ja, danach war ich dann auf jeden Fall wach! Ich hatte also ausnahmsweise morgens einmal mehr als genug Zeit und so bin ich nach dem Frühstück um 6 Uhr in Richtung Flughafen aufgebrochen. Das Timing war diesmal einfach perfekt, es lief alles reibungslos ab und sogar mein Flug war ausnahmsweise einmal on time. Und so ging es mit Southwest Airlines (die viel besser sind als American Airlines!) nach Las Vegas.

1 comment März 23, 2008

Die Qualen eines Reisenden

Man soll es kaum glauben, aber ein Reisender hat es nicht leicht! Ja, denn mein Aufenthalt in San Francisco näherte sich viel zu schnell dem Ende. :( Da mir die Tour vom Vortag noch in den Knochen steckte und ich hier ja schließlich zum Urlaub machen war, beschloss ich es ausnahmsweise einmal langsam angehen zu lassen. Auf dem Plan stand mal wieder so einiges, allerdings bin ich Golden Gate Park stecken geblieben. Der ist echt riesig! Hätte ich nicht gedacht und so habe ich tatsächlich den ganzen Tag dort verbracht. Obwohl dort ziemlich viele Leute unterwegs sind kann es sein, dass man für eine ganze Weile doch keine Menschenseele trifft. Wie gesagt, es war ein sehr ruhiger Tag und ich habe ihn hauptsächlich mit durch den Park laufen und ein bisschen lesen verbracht, denn ich wollte auf keinen Fall irgendwo drinnen sein (hallo, wann kann man denn bitte sonst im März in kurzen Klamotten rumlaufen?). Für jeden der auch einmal herkommen sollte: ich kann den Botanischen Garten nur empfehlen, der ist echt schön.

Abends war ich dann noch mit einem Mädel aus meinem Zimmer beim Inder essen und dann war die Zeit hier leider auch schon zu Ende.

Add comment März 23, 2008

Update

Okay guys, I am finally awake again (at least kind of). So where did I stop yesterday? Right, I was trying to find the National Park in the Marin Headlands. Since I had no clue where to go I decided just to follow the road which was fine, until the junction appeared out of nowhere. So what was I supposed to do now? Which road should I take? I decided to go left, because on the right the street was going downhill and into the wrong direction. By the way, today’s wisdom was whenever you go downhill don’t enjoy it to much or get lost in the speed, because you’ll for sure have to go all the way up again. With that in my mind I turned left and up the hill again. After a couple of minutes I came to a tunnel (hello, in our beautiful Saukopftunnel bikes are for sure not allowed), but this one obviously was different. First of all it basically only consisted of one driving lane and two white lines which obviously indicated the bikeway. On the entrance there was a huge red traffic light and a big button. Hmm, what was I supposed to do now? Finally I figured out that the traffic light was only for cars, because there was only one lane. And the button? The button was for the cyclists, once you pushed it an orange flashlight started to flash, to indicate that bikes are in the tunnel. It was like this light was saying “Hey maniacs on the street, don’t kill the ciclysts or you’ll get sued really badly”. Cool thing if you ask me, but it was a little creepy inside the tunnel. Once I got out on the other side the street went downhill, not a good sign at all… Because you always have to keep today’s wisdom in the back of your mind: whenever it goes down you have to go up again, that lesson I have learned for sure now. But I had no other option than to go down. After maybe two miles there was a road which looked like it might go into the right direction. And there I went up again. And up. And a little further up. It got steeper and steeper… Oh, some more serpentines, GREAT! (By the way, do you know these old Roadrunner and Coyote cartoons? Cause the street I drove up looked exactly like those in the cartoon.) But I couldn’t turn around because I knew I had to go all the way up to the tunnel and Golden Gate Bridge again. So I just stubbornly continued driving up that fxxxx hill. I think you can still call it a hill, although in between it seemed to be a mountain! And it was so incredibly windy. If just that wind would stop almost blowing me off the road. I think you can imagine that in between I thought driving up that hill wasn’t the smartest move (especially because I was afraid I had to take the same way back), BUT finally, after what seemed to be an eternity, I reached the top and I had the most beautiful view over San Francisco, Golden Gate Bridge, Alcatraz and the bay that you could ever imagine. It was just great and I was immediately indemnified for the drive. And you know what the best thing was? I was all by myself! There was nobody but me up here! I didn’t expect that, because I saw crowds of people from the bridge. I found a nice little bench on which I lay down and just enjoyed the splendid view. Every once in a while a car would drive by, but who cares J So I stayed on my bench for a bit, just relaxed and enjoyed the view and the sun. Around 5pm I started to go back, I left the hostel around 10am and I didn’t know how long it would take me to go all the way back to the other side of the city and I wanted to be back before dusk. This time I drove down on the other side of the hill, and hoped that the road would bring me back to Golden Gate Bridge and fortunately it did! Once I was back in the city I decided not to take the way right next to the pier, but to just go straight into the direction I thought my hostel was. Looking back it was just stupid! Never do that in SF!!! Because what I thought was one hill I had to climb were actually two really big ones and in between you have to go down and then up again, and so on. And the streets here are incredibly steep. Once I was on top of the highest and thank god also the last hill I had to climb yesterday I “only” had to go down now. Yippie! Sounds great, but it really isn’t. Do never underestimate the slope! Just to give you a general idea, when I was sliding down this one hill a guy at the side of the street asked me if he should carry my bike down, because driving down would look a little dangerous. Hey, cars could drive it up and down too (at least they were parked on the right and the left side of the street), so why shouldn’t I do the same? It certainly was a thrilling experience, although I drove slalom. But my bike had really good brakes, so I did survive somehow without being injured. Once back at the hostel I was so terribly tired and all I wanted to do was going to sleep, but there is no way I could go to bed at 6:30pm. Therefore I decided to take a shower and then go out and grab something to eat, because I was as hungry as tired. I ended up with one of my roommates at a nice place just up the street and dinner was delicious. With a well-fed belly we went back home and were completely satisfied.

After yesterday’s adventure I think I’ll take things slow today and just walk a bit through the city. Maybe I’ll go for a ride with a cable car (but they are always so packed) and find a nice spot at the beach and just read a book, because I think on my trip yesterday I saw most of the sights. One last thing before I get ready to leave: whenever you are in San Francisco make sure you rent yourself a bike! It’s really one of the best ways to explore a city!

Add comment März 21, 2008

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